
Im Duell der britischen Knockout-Experten ist Daniel Dubois eindrucksvoll auf die Box-Bühne zurückgekehrt und hat erneut den Weltmeistertitel im Schwergewicht gefeiert. Der 28-Jährige behauptete sich gegen den Titelträger Fabio Wardley und besiegte den drei Jahre älteren Kontrahenten verdient nach elf von zwölf Runden durch technischen K.o. im Duell um den Gürtel des Verbandes WBO.
Vor den Augen des deutschen Schwergewichtsstars und Interims-WM-Titelträgers Agit Kabayel bejubelte Dubois in Manchester den 22. Sieg im 26. Profikampf, drei Pleiten stehen in seiner Bilanz. Ganze 22 Erfolge feierte er durch einen Knockout. Wardley kassierte in seinem ersten WM-Kampf seine erste Profi-Niederlage.
Dubois dreht Duell
Nach wenigen Sekunden schockte Wardley seinen Kontrahenten leicht, als er Dubois mit einem satten rechten Haken seitlich gegen den Kopf gleich auf den Boden schickte. Danach lieferten sich beide einen actionreichen Schlagabtausch, der Raum für Treffer auf beiden Seiten bot.
Dubois drehte das Duell und wurde immer besser. Er traktierte seinen Gegner mit der gefürchteten Führhand. Einige Schläge von Wardley verfehlten das Ziel. In der sechsten Runde drangsalierte Dubois Wardley so heftig, dass er stark im Gesicht blutete. Wardley hielt sich dennoch tapfer.
Wardley mit Interimstitel 2025
Beide Boxer begannen 2017 ihre Profilaufbahn. Wardley hatte sich im Oktober überraschend im Duell mit dem Neuseeländer Joseph Parker den Interimstitel des Verbandes WBO geschnappt. Da der ukrainische Star Oleksandr Usyk seinen WBO-Gürtel niedergelegt hatte, wurde Wardley kurze Zeit später Weltmeister im Schwergewicht des Verbandes.
Usyk hält die anderen drei namhaften WM-Titel. Im vergangenen Sommer hat er Dubois eine krachende K.o.-Pleite nach fünf Runden verpasst. Der Brite unterlag zum zweiten Mal gegen Usyk, verlor seinen Gürtel des Verbandes IBF und absolvierte seitdem keinen Kampf mehr.
Der deutsche Boxprofi Kabayel will unbedingt gegen Usyk kämpfen. Usyk nimmt es zunächst am 23. Mai in einem ungewöhnlichen Kampf mit Kickbox-Idol Rico Verhoeven in Ägypten auf. Zuletzt gab es einen Medienbericht des Magazins "The Ring", in dem es hieß, dass sich der in der Boxwelt einflussreiche Investor Turki al-Sheikh mit dem Ukrainer zusammensetzen wolle, um über einen WM-Kampf in der zweiten Jahreshälfte in Deutschland zu sprechen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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