
Neben einem pompösen Ballsaal will US-Präsident Donald Trump auch ein unterirdisches Besucherzentrum am Weißen Haus in Washington errichten lassen. Dort sollen Touristen, Reisegruppen und Besucher von Großveranstaltungen künftig die obligatorischen Sicherheitskontrollen durchlaufen, bevor sie das Gelände der Regierungszentrale in der US-Hauptstadt betreten dürfen. Pläne für das Bauprojekt, das im August beginnen und zwei Jahre dauern soll, wurden am Freitag bei der zuständigen Planungskommission eingereicht und im Internet veröffentlicht.
Die mehr als 3.000 Quadratmeter große Anlage soll ein Dauerprovisorium beenden, das weder zu den Anforderungen der heutigen Zeit noch zum Geschmack des Präsidenten zu passen scheint, der eher opulente Optik bevorzugt. Derzeit müssen Besucher zur Sicherheitskontrolle containerartige Wachposten und Zelte passieren, um auf das Gelände des Regierungssitzes zu gelangen. Gerade bei Großveranstaltungen kann es zu langen Schlangen kommen – und sonderlich schick sehen die behelfsmäßigen Kontrollstationen auch nicht aus.
Fertigstellung im Sommer 2028 geplant – Kosten unklar
Nun soll das ganze Prozedere größtenteils unter die Erde verlegt werden, genauer: unter den Sherman-Park mit dem Denkmal des gleichnamigen US-Bürgerkriegsgenerals an der südöstlichen Ecke des Regierungsgeländes. Nach der Sicherheitsprüfung würden Besucher künftig über Rolltreppen zurück ans Tageslicht geführt – und praktisch direkt neben dem neuen Ballsaal herauskommen, den Trump trotz massiver Proteste für Hunderte Millionen Dollar errichten lassen will. Geplante Fertigstellung des Besucherzentrums: Juli 2028, also sechs Monate vor dem Ende der zweiten Amtszeit des Republikaners.
Am 2. April will sich die von Fürsprechern des Präsidenten geleitete Planungskommission mit dem Vorhaben beschäftigen. In derselben Sitzung soll auch über die Zukunft des Ballsaals entschieden werden, nachdem Zehntausende – größtenteils kritische – Rückmeldungen zur öffentlichen Bekanntmachung des Projekts eingegangen waren. Die Kosten werden von der Regierung inzwischen auf etwa 400 Millionen US-Dollar (350 Millionen Euro) beziffert – doppelt so viel wie ursprünglich veranschlagt. Wie teuer das neue Besucherzentrum werden dürfte, ist nicht bekannt. US-Medien bemühten sich vergeblich um eine Stellungnahme des Weißen Hauses.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
NEUESTE BEITRÄGE
- 1
Unfall: Vierjähriger stürzt in Berlin-Neukölln aus Fenster04.03.2026 - 2
Berlin: Schüsse und Erpressungsversuch: Vier Männer vor Gericht02.06.2026 - 3
Nächste Hitzewelle rollt an: Hoch Laurent heizt Deutschland ein – Abkühlung in Sicht13.07.2026 - 4
Moritz Heck: Alle Statistiken und Spielerinfos zur BBL-Saison 2025/202620.05.2026 - 5
Dennis Schröder: NBA-Star wegen Prügel-Eklat gesperrt - er wollte auf Spieler losgehen11.01.2026
Ähnliche Artikel
Dresden: Niedrigwasser in den sächsischen Flüssen24.06.2026
Frankfurt/Main: Zu trocken - Frankfurt verbietet Grillen mit offenem Feuer22.06.2026
Handball: Füchse Berlin erreichen beim Final4 das Pokalfinale18.04.2026
Bundesliga News: Noch keine Antwort auf Trainer-Frage beim FC St. Pauli18.05.2026
Fußball News: Diagnose da: Liverpools Rekordtransfer Isak fällt lange aus23.12.2025
Fußball-WM: Bericht: Österreich-Trainer Rangnick sagt AC Mailand ab12.06.2026
WTA Tennis in Antalya Ergebnis: Tamara Zidansek gewinnt gegen Maja Chwalinska12.03.2026
Fußball-WM: Die WM-Gruppe J: Wie gut ist Lionel Messi noch?19.05.2026
Schiffsunglück: Fähre sinkt vor Philippinen – Dutzende Menschen vermisst26.01.2026
Unfall: Nach Aquaplaning? Zwei Motorradfahrer sterben auf B2901.07.2026












