
- Größerer Stromausfall in Stuttgart legt Innenstadt lahm
- Polizei meldet Ampelausfälle auf großen Kreuzungen
- Stuttgarter spekulieren über Möglichkeit eines neuen Anschlags
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Im Stadtgebiet von Stuttgart kam es am Morgen des 5. Februar 2026 zu einem größeren Stromausfall. Die Feuerwehr musste zu mehreren Einsätzen ausrücken, im ganzen Stadtgebiet lösten Brandmeldealarme aus. Richtige Brände habe es aber nicht gegeben. Auch größere Rettungsaktionen, etwa wegen eingeschlossener Menschen in Fahrstühlen, blieben einem Feuerwehrsprecher zufolge aus. Am Mittag ging die Zahl der Einsätze demnach deutlich zurück, man kehre in den Normalmodus zurück, so der Sprecher.
Straßenverkehr versinkt wegen Stromausfall im Chaos
Wie die Polizei mitteilte, sind auch einige Ampeln ausgefallen. Man habe Streifenbesatzungen losgeschickt, um den Verkehr zu regeln, sagte eine Sprecherin. Betroffen seien außerdem auch größere Kreuzungen, wie die Polizei auf der Plattform "X" (ehemals Twitter) mitteilte.
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Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers kam es zu mehreren Einsätzen aufgrund von Brandmeldeanlagen. Die Feuerwehr war selbst von dem Ausfall betroffen und musste sich zunächst einen Überblick verschaffen. Neben fehlendem Strom fiel zudem in vielen Büros zeitweilig auch das Internet aus. Die Stromnetzbetreiber konnten zu dem Vorfall zunächst nichts sagen.
User spekulieren über möglichen weiteren Anschlag in Stuttgart
In Stuttgart leben rund 600.000 Menschen. Die Stadt ist Landeshauptstadt von Baden-Württemberg und Sitz vieler wichtiger Institutionen und auch vieler großer Unternehmen. Für einige User offenbar Anlass für Spekulationen - auch mit Verweis auf die jüngsten Vorfälle in Berlin in Verbindung mit der "Vulkangruppe":
- "Ein Tipp, mal linke grüne Fragen, ob die was wissen. Ansonsten ist das eine wunderbare Aktion, wie in Berlin, frieren gegen rechts. Mal sehen, wie viel verschwiegen und vertuscht wird", kommentiert ein User auf X den Post der Polizei Stuttgart.
- "War es ein linksextremer Terroranschlag oder haben Wind und Sonne doch eine Rechnung geschickt, die Stuttgart nicht bezahlen kann - es ist ja pleite! LOL!!!!", so ein anderer User auf X.
- "Internet immer noch down. Nopper hat sich in der Tennishalle eingesperrt und ist erreichbar.", scherzt ein weiterer User - wohl in Bezug auf Berlins Bürgermeister Kai Wegner, der zum Zeitpunkt des Stromausfalls in Berlin Tennis spielen war.
Ursache geklärt: Schaltfehler löst größeren Stromausfall in Stuttgart aus
Inzwischen scheint die Ursache für den Blackout gefunden: Ein kurzer Spannungsabfall im Stromnetz hat in Stuttgart zu dem größeren Stromausfall geführt. Nach Angaben des Netzbetreibers Netze Stuttgart dauerte der Spannungsabfall im Hochspannungsbereich gerade einmal 0,06 Sekunden. Grund für den Vorfall sei ein Schaltfehler eines Mitarbeiters in einem Umspannwerk von Stuttgart Netze gewesen. Eine Fremdeinwirkung sei ausgeschlossen.
Auch die Polizei rückte zu einigen Einsätzen aus. Wegen des Stromausfalls lösten Alarmanlagen aus, etwa in Juweliergeschäften. Bis in den Nachmittag hinein waren zudem Ampeln ausgefallen und Einsatzkräfte mussten den Verkehr an größeren Kreuzungen regeln. Die Fahrgäste von Stadtbahnen mussten zeitweise in den Zügen ausharren, auch sie blieben stehen.
Kundinnen und Kunden mit einem Niederspannungsanschluss, also die normalen Stromkunden, hätten von dem Abfall höchstens ein Flackern bemerken können, teilte der Netzbetreiber mit. Allerdings müssten Kundenanlagen, die mit einer automatischen Unterspannungssicherung ausgestattet seien, durch die Kunden wieder manuell zugeschaltet werden.
Mobilfunk und Internet in Stuttgart ausgefallen nach Schaltfehler und Stromausfall
Die Menschen in der Stadt konnten allerdings zeitweise mit ihren Smartphones nicht mehr telefonieren, das Mobilfunknetz und das Internet fielen nach Angaben der Anbieter Telekom und Vodafone zeitweilig aus. "Insgesamt 5.250 Kunden in der Landeshauptstadt konnten im Zeitfenster 09.45 Uhr bis 10.15 Uhr für jeweils etwa 15 bis 20 Minuten das Internet nicht nutzen und auch nicht telefonieren", teilte ein Vodafone-Sprecher mit. Betroffen seien sowohl Mobilfunk- als auch Kabelkunden gewesen. Die Telekom konnte zunächst nicht sagen, wie viele Nutzerinnen und Nutzer betroffen waren.
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