
Bei Sommerwetter läuft die Kieler Woche 2026 (bis 28. Juni) aus polizeilicher Sicht überwiegend friedlich. Von Freitagmittag bis Mittwochfrüh verzeichneten die Einsatzkräfte 143 Straftaten auf den Veranstaltungsflächen, wie die Polizei mitteilte. Damit ist die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten in der ersten Hälfte des Sommerfestes das zweite Jahr in Folge gesunken. 2025 waren zu diesem Zeitpunkt bereits 160 Straftaten erfasst worden.
Es gab aber einen Anstieg bei den sogenannten Rohheitsdelikten auf 58 polizeilich bekannte Taten (2025: 40). Fast alle Fälle trugen sich in den Abendstunden zu. Zu herausragenden Einsatzanlässen kam es bislang nach Polizeiangaben nicht. Es handele sich um vorläufige Zahlen, da erfahrungsgemäß einige Straftaten erst im Nachgang bekannt würden. Sachverhalte könnten sich noch präzisieren.
Das Sommerfest hatte am Freitagabend mit dem sogenannten Soundcheck begonnen, die offizielle Eröffnung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war am Samstagabend. Nach Angaben der Stadt besuchten die Kieler Woche bereits bis Sonntag rund 1,1 Millionen Menschen.
Hilflose Besucher
Gegen 18 Besucherinnen und Besucher (2025: 37) sprach die Polizei an den ersten Tagen Platzverweise aus. Zwei wegen Alkoholkonsums hilflose Menschen landeten im Polizeigewahrsam. In weiteren vier Fällen alkoholbedingter Einschränkungen sorgten Beamtinnen und Beamten für geeignete Betreuung, indem sie an Begleitpersonen vermittelten oder den Rettungsdienst hinzuzogen.
Für zwei weitere Besucher endete das Sommerfest vorzeitig. Ein Besucher landete in Gewahrsam, weil er sich nach begangener Straftat weiterhin aggressiv zeigte. Ein anderer kam ebenfalls dorthin, weil er den gegen ihn erteilten Platzverweis nicht befolgte.
Bei bestem Wetter ist die Kieler Woche seit Tagen gut besucht. "Die Stimmung unter den Besucherinnen und Besuchern ist dabei aufgelassen und grundsätzlich friedlich und das Verhalten überwiegend rücksichtsvoll", urteilte die Polizei.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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