
Die Pittsburgh Steelers haben ihr Playoff-Heimspiel gegen die Houston Texans verloren und damit womöglich die NFL-Karriere von Quarterback-Star Aaron Rodgers beendet. Die Texans holten in Pittsburgh ein am Ende deutliches 30:6, verbuchten den ersten Auswärtssieg ihrer Playoff-Geschichte und treffen nun am kommenden Sonntag in der Divisional-Round auf die New England Patriots.
Für die Steelers und Rodgers dagegen ist die Saison nach einer enttäuschenden Offensiv-Leistung zu Ende - und die Karriere des Super-Bowl-Champions von vor 15 Jahren wohl vorbei. Zumindest deuten die Aussagen Rodgers aus den vergangenen Tagen darauf hin, dass er den Helm nach 21 Jahren in der NFL an den Nagel hängt. Die glücklich erreichten Playoffs - die Steelers hatten am letzten Spieltag von einem vergebenen Field Goal der Baltimore Ravens profitiert - waren nur eine kurze Zugabe.
Nur sechs Punkte in einem Playoff-Spiel gab es für Rodgers noch nie
Die Ausbeute von lediglich sechs Punkten war niedriger als je zuvor in einem der 22 Playoff-Spiele aus Rodgers Karriere, der die längste Zeit für die Green Bay Packers gespielt und nach einer kurzen Phase bei den New York Jets in dieser Saison für die Steelers aufgelaufen war. Das Team aus Pittsburgh seinerseits hat nun neun Jahre in Serie kein Playoff-Spiel mehr gewonnen. Ob Mike Tomlin, der mit einer Amtszeit von 19 Jahren der am längsten amtierende Chefcoach der National Football League ist, in der kommenden Saison noch für Pittsburgh verantwortlich sein wird, scheint offen.
Die Texans dagegen bejubelten trotz vieler Ballverluste und Unsicherheiten ihres Quarterbacks CJ Stroud erstmals in ihrer Geschichte auswärts einen Sieg in den Playoffs. Für den Stuttgarter Jakob Johnson gibt es damit eine weitere Chance auf einen Einsatz. Gegen die Steelers war der 29-Jährige nicht in den aktiven Kader berufen worden. Johnson hatte seine NFL-Karriere vor sechs Jahren bei den Patriots begonnen. Auch bei ihm könnte die Laufbahn in der NFL mit der nächsten Niederlage beendet sein. Die Entscheidung will er aber erst im Frühjahr treffen, sagte er zuletzt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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