
Nach Meinung ihres Vaters sollte Skirennfahrerin Lindsey Vonn ihre Laufbahn nach dem Horror-Sturz in der Olympia-Abfahrt endgültig beenden. "Sie ist 41 Jahre alt, und das ist das Ende ihrer Karriere", sagte Alan Kildow der Nachrichtenagentur AP. "Solange ich da noch ein Wörtchen mitzureden habe, wird Lindsey Vonn keine Skirennen mehr fahren."
Noch kein Statement von Vonn selbst
Von Vonn selbst gab es seit ihrem heftigen Abflug auf der Piste Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo am Sonntag noch kein Statement. Die einstige Speed-Queen hatte sich bei dem Sturz schwer verletzt, eine genaue Diagnose gaben bislang aber weder die Sportlerin selbst noch das US-Team heraus.
Die italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos hatten unter Berufung auf das Krankenhaus von Treviso vermeldet, dass Vonn dort am linken Bein operiert worden sei. Sie soll einen Oberschenkelbruch erlitten haben.
Vater über Nacht mit im Krankenhaus
"Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit", sagte Kildow über seine Tochter. "Sie kennt körperliche Schmerzen und versteht ihre Situation. Und sie kommt gut damit zurecht." Die viermalige Gesamtweltcupgewinnerin und Olympiasiegerin von 2010 sei "wirklich sehr, sehr stark", so Kildow. Sie mache das gut.
Kildow habe die Nacht von Sonntag auf Montag im Krankenhauszimmer seiner Tochter verbracht, berichtete AP. "Sie hat immer jemanden - oder mehrere - bei sich", erklärte der Vater. "Solange sie hier ist, werden wir hier sein." Den Sturz hatte Vonns Familie live vor Ort vom Zuschauerbereich aus mitverfolgt.
Keine Rückkehr zu Olympia in Italien
Es sei schwer zu akzeptieren, was passiert ist, meinte Kildow. Aber Vonn werde gut versorgt. Zu den diesjährigen Winterspielen werde sie jedoch auch als Fan nicht mehr zurückkehren. Sie befinde sich nicht in der Lage dazu, so Kildow.
Ihr Sturz habe nichts mit ihrer Vorverletzung zu tun gehabt, meinte der Vater der einstigen Alpin-Dominatorin zudem. Vonn hatte nach eigenen Angaben erst vor eineinhalb Wochen einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten. Dennoch wollte sie zum Abschluss ihrer Karriere unbedingt noch mal eine Medaille holen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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