
- Sarah Engels: Schlechtes Omen für den ESC 2026?
- Prognose-Tool sagt Deutschland vorletzten Platz voraus
- Darum gibt es dennoch Hoffnung auf einen ESC-Erfolg der Sängerin
- Ehemalige Casting-Teilnehmerin zeigt sich optimistisch
Für Sarah Engels sieht es beim Eurovision Song Contest in Wien dieses Jahr düster aus – zumindest wenn man dem Prognose-Tool "The Model" Glauben schenkt. Das Analyse-Programm von ESC-Experte James Stephenson prophezeit ihrem Beitrag "Fire" ein regelrechtes Debakel: Die 33-Jährige landet demnach auf dem vorletzten Platz.
ESC-Prognose-Tool sieht Schweden auf dem ersten Platz
Noch schlechter schneidet laut der Vorhersage nur Gastgeber Österreich ab. Cosmó soll mit "Tanzschein" keinen einzigen Punkt einfahren. An der Spitze sieht das Tool hingegen Schweden: Felicia erreicht mit "My System" prognostizierte 407 Punkte. Frankreich folgt mit 398 Zählern, Finnland komplettiert mit 373 Punkten das Podium.
So funktioniert das Prognose-Tool
Hinter "The Model" steckt ESC-Experte James Stephenson, der das Analyse-Programm seit 2024 einsetzt, um die Erfolgschancen der Teilnehmer zu berechnen. Die Software wertet dabei verschiedene Datenquellen aus: Ergebnisse vergangener Song Contests fließen ebenso ein wie aktuelle Online-Umfragen und Wettquoten.
Zusätzlich berücksichtigt das Tool musikalische Eigenschaften der eingereichten Songs – etwa wie tanzbar oder energiegeladen ein Beitrag ist. Bis zum Finale in Wien wird die Prognose kontinuierlich mit neuen Daten gefüttert und entsprechend angepasst. Die aktuellen Vorhersagen könnten sich also noch deutlich verschieben.
Fehlprognosen machen Hoffnung
Allerdings sollte Sarah Engels die düstere Vorhersage nicht zu ernst nehmen – denn "The Model" hat sich in der Vergangenheit bereits gründlich vertan. Für den ESC 2025 hatte das Tool Schweden auf dem Siegertreppchen gesehen, Frankreich sollte dahinter landen. Die Realität sah anders aus: Österreich holte den Sieg, Israel wurde Zweiter, und die favorisierten Schweden mussten sich mit Rang vier begnügen.
Auch beim deutschen Kandidaten Isaak lag die Software 2024 komplett daneben. Das Programm hatte den 31-Jährigen auf dem letzten Platz verortet – tatsächlich erreichte er einen respektablen zwölften Rang.
Sarah Engels hat keine Angst vor ESC-Pleite: "Werde mein Bestes geben"
Sarah Engels selbst dürfte die düstere Prognose eher gelassen sehen. Direkt nach ihrem Sieg beim ESC-Vorentscheid betonte die ehemalige DSDS-Teilnehmerin, dass sie beim ESC vor allem Spaß haben wolle. "Ich lebe nur einmal und sage mir: Warum soll ich Angst haben, irgendwas zu riskieren? Angst ist die falsche Einstellung. Ich werde mein Bestes geben für Deutschland, aber ich will beim ESC auch Spaß haben. Wie ich dann abschneide, wird man sehen."
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