
Ein Intercity (IC) mit 50 Fahrgästen an Bord ist wegen einer abgerissenen Oberleitung bei Schwäbisch Gmünd zum Stehen gekommen, als es zu einem Stromüberschlag durch hereinragende Äste kam. Der Zug war am Morgen auf dem Weg von Nürnberg nach Stuttgart mit etwa 110 Kilometern pro Stunde unterwegs, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Nach ersten Erkenntnissen hätten die Äste und die Oberleitung sich berührt, als der Zug die Stelle passierte, wodurch es zu dem Stromschlag kam. Dadurch sei die Oberleitung abgerissen worden.
Der Zugfahrer leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein. Sein IC kam laut Bundespolizei nach dem Unfall so zum Stehen, dass Teile der Oberleitung auf dem Zug lagen. Sowohl Zug als auch die Oberleitung seien den Angaben nach erheblich beschädigt worden. Die Höhe des Schadens blieb zunächst unklar.
Reisende saßen mehr als zwei Stunden fest
Die Reisenden an Bord saßen mehr als zwei Stunden fest und konnten den Zug erst verlassen, als die Leitung abgeschaltet und geerdet worden war. Die Passagiere wurden laut Deutscher Bahn mit Bussen von der Unfallstelle gebracht. Verletzt wurde niemand. Ein Fremdverschulden werde derzeit ausgeschlossen.
Der Intercity wurde nach Abschluss der Polizeimaßnahmen mittels einer Diesellok abgeschleppt. Die Bahnstrecke bleibt im Bereich von Schwäbisch Gmünd allerdings vorerst noch gesperrt. Laut Bahn werden die Züge derzeit zwischen Stuttgart und Nürnberg umgeleitet, die Halte in Schwäbisch Gmünd, Aalen und Ellwangen entfallen.
Strecke soll ab spätem Nachmittag eingleisig befahrbar sein
Nach Angaben der Bahn habe die Polizei die Maßnahmen abgeschlossen und die Strecke freigegeben. Nun können die Reparaturarbeiten beginnen. Man gehe davon aus, dass am späten Nachmittag ein Gleis wieder befahrbar sei. Züge würden dann in abwechselnden Richtungen dort verkehren. Das Gleis, auf dem der IC fuhr, werde voraussichtlich erst morgen wieder befahrbar sein. Dadurch komme es weiterhin zu Verzögerungen in Bahnverkehr.
"Fahrgäste sollten sich kurz vor Abfahrt über die Reiseverbindung informieren", sagte eine Bahnsprecherin. "Wir bedauern das sehr und werden mit Hochdruck daran arbeiten, die Strecke wieder in Betrieb zu nehmen."
281372
Weitere aktuelle Nachrichten aus dem Ressort "Panorama":
- Saarbrücken: Statistik: Weniger Menschen leben im Saarland
- Berlin: Messerangriff auf Ehemann: 46-Jährige gesteht Tötungsversuch
- Acht Termine angesetzt: Tod im Regionalzug: Prozess am 24. Juni - Keine Mordanklage
- Zweibrücken: Tod im Regionalzug: Prozess am 24. Juni - Keine Mordanklage
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
NEUESTE BEITRÄGE
- 1
Champions League: Referee in Erklärungsnot: Rätsel um Schlotterbeck-Rot26.02.2026 - 2
Ski alpin 2026: Nach Olympia-Drama: Norweger McGrath holt Kugel im Slalom25.03.2026 - 3
Fußball-WM: Sportchef Schäfer: Umworbener Diomande bleibt in Leipzig29.06.2026 - 4
Heidelberg: Freibad schafft Security an nach Chaos am Wochenende23.06.2026 - 5
RB Leipzig News: Boykott von Bier und Bratwurst: Gladbachs neuer RB-Protest10.04.2026
Ähnliche Artikel
Mallorca: Haftstrafe nach Tod eines Deutschen auf Mallorca bestätigt18.02.2026
Formel 1 News: Start für erstes Formel-1-Rennen nach Regelreform07.03.2026
Bahn: Zug kracht in Baukran – mindestens zehn Tote in Thailand14.01.2026
Rome Open: Luciano Darderi besiegt Alexander Zverev12.05.2026
König Charles III. auf USA-Staatsbesuch: Donald Trump platzt vor Vorfreude - Briten-Monarch droht Spießrutenlauf01.04.2026
NBA 2026: Schröder gesperrt, aber Kings gelingt erste Siegserie15.01.2026
Tennis News: Einzelfinale der Bad Homburg Open wegen Hitze vorgezogen26.06.2026
Wettergrenze spaltet Deutschland: Wo der 18-Grad-Frühling kommt – und wo es kalt bleibt17.03.2026
Fußball-WM: Senegal-Team nach Gerücht: Keine Schikane bei US-Einreise10.06.2026
Kosten als mögliches Motiv: Anklage nach mutmaßlicher Brandstiftung und Auto-Explosion29.05.2026














