
Public Viewing bei Hitze oder Gewitter? Rund um das zweite Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM befindet sich die Bundesrepublik in einer Art Wetter-Schwitzkasten. Bei möglichen Gewittern könnte es rund um die Übertragung des Spiels am späten Abend auch Sturmböen geben. Das geht aus Angaben der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hervor.
Eine Hitzeglocke über Mittel- und Westeuropa mit außergewöhnlich hohen Temperaturen bestimmt hierzulande weiterhin das Wetter. Zugleich sorgen schwache Störungen am Rande eines Tiefdruckgebiets über dem Atlantik immer wieder für kräftige Gewitter - lokal mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen, wie der DWD mitteilte.
Davon ist an diesem Samstag vor allem der äußerste Osten betroffen. "Dort kann es recht heftig werden", sagte Meteorologe Christian Herold vom DWD.
Vorsicht vor Sturmböen beim Public Viewing
Bis zum Anpfiff des deutschen WM-Spiels gegen die Elfenbeinküste gegen 22.00 Uhr (MESZ) seien die Gewitter voraussichtlich größtenteils durch. Allerdings sei Vorsicht geboten, weil schwere Sturmböen mit den Gewittern einhergehen könnten. Und im Westen ziehen bereits neue auf.
Am Sonntagvormittag - dem Tag des kalendarischen Sommerbeginns - ist vor allem Nordrhein-Westfalen von schweren Gewittern betroffen, dabei insbesondere auch das Ruhrgebiet. Im Laufe des Sonntags werden die heftigsten Gewitter dann in der Mitte und später im Südosten der Republik erwartet.
Hitzepause im Norden und Nordosten
Die Hitze setzt sich vor allem in der Mitte und im Süden bis Mittwoch fort mit Temperaturen zwischen 32 und 39 Grad sowie schwüler Hitze. Der DWD warnt vor starker bis teils extremer Wärmebelastung. Im Norden und Nordosten kann es kühler werden.
Wird der Hitzerekord im Juni gebrochen?
"Ob im Südwesten Deutschlands während der aktuellen Hitzewelle Rekordtemperaturen von mehr als 40 Grad erreicht werden, ist derzeit noch unsicher", sagte Herold. Der bisherige deutsche Temperaturrekord für den Monat Juni stammt aus dem Jahr 2019 und wurde dem DWD zufolge mit 39,6 Grad in Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt gemessen, allerdings habe sich wegen einer etwas zu hohen Hecke möglicherweise die Hitze damals dort etwas gestaut. Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz und Frankfurt am Main kamen mit jeweils 39,3 Grad aber nahe an den Wert heran.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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