
Den größten Erfolg ihrer bisherigen Tennis-Karriere feierte Marta Kostjuk mit einem spektakulären Rückwärtssalto. Die 23 Jahre alte Ukrainerin gewann das WTA-1000-Event in Madrid. Im Finale setzte sich Kostjuk mit 6:3, 7:5 gegen die Russin Mirra Andrejewa durch. Nach gerade mal 1:21 Stunden war die Partie beendet, für Kostjuk war es das erste Endspiel auf dem Topniveau der Tennis-Tour.
Dankesworte an ihr Team
"Es fühlt sich unglaublich an, jetzt hier zu stehen", sagte Kostjuk bei der Siegerehrung. "Ich habe viele Jahre gebraucht, um diesen Punkt zu erreichen, und das einzige Wort, das mir gerade in den Sinn kommt, ist Beständigkeit."
Die Noch-Nummer 23 der Weltrangliste hatte jüngst erst ein Turnier in Rouen gewonnen. Mit dem Sieg in Madrid machte sie sich vor den French Open - ebenfalls auf Sand - noch mal auf sich aufmerksam. Das Grand-Slam-Turnier in Roland Garros startet in drei Wochen.
Beständigkeit bedeute, jeden Tag da zu sein, egal wie schwer es sei, egal wie sehr man das, was man tue liebe oder hasse, sagte sie nach dem Sieg über die russische Nummer acht in der Weltrangliste. In Richtung ihres Teams ergänzte Kostjuk: "Ich glaube, nur wir wissen, wie viel wir durchgemacht haben und wie oft ich aufgeben wollte, aber ihr habt mich über Wasser gehalten und mich dazu gebracht, weiterzumachen."
Einige Plätze in der Weltrangliste nach vorn
Durch den Erfolg in der spanischen Hauptstadt wird sie in der Weltrangliste einige Plätze nach oben klettern und sich am Montag auf Position 15 einreihen. Von den bisher 21 Partien in diesem Jahr hat die Ukrainerin 17 gewonnen. Drei der vier Niederlagen erlitt sie gegen die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka.
Im Finale der Herren in Madrid spielt Deutschlands Nummer 1, Alexander Zverev, an diesem Sonntag gegen Jannik Sinner um seinen ersten Saison-Titel. Der 29-Jährige hatte sich gegen den belgischen Außenseiter Alexander Blockx im Halbfinale durchgesetzt. Es war der erste Sieg für Zverev in der Vorschlussrunde in diesem Jahr bei sechs Halbfinal-Teilnahmen. In Sinner, Nummer eins der Weltrangliste, wartet nun aber die denkbar schwerste Aufgabe auf Zverev, der 2018 und 2021 den Titel in Madrid gewonnen hatte.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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