
Ungeachtet einer verwirrenden Aussage von Alexander Zverev rechnen die Organisatoren des Hamburger Turniers mit einem Start des deutschen Tennisstars. "Es gibt keine Absage von ihm. Wir gehen davon aus, dass er kommt", teilten die Veranstalter mit. Für das Sandplatz-Event in seiner Heimatstadt vom 17. bis 23. Mai hatte Zverev als Generalprobe vor den French Open (24. Mai bis 7. Juni) zugesagt.
Doch nach seinem enttäuschenden Achtelfinal-Ausscheiden in Rom am Dienstag klangen die Worte des Weltranglisten-Dritten so, als würde er vor dem Grand-Slam-Spektakel nicht mehr antreten und Hamburg auslassen. Er habe jetzt beinahe zwei Wochen bis zu seinem nächsten Match, sagte Zverev.
Zverev war krank in Rom und schimpft über den Platz
Er habe sich nicht vollständig von seiner Krankheit zu Beginn des Turniers in Rom erholt. "Ich bin auch nur ein Mensch, der auch mal krank wird", hatte Zverev dort nach seinem Auftakt bei Sky gesagt. "Viel Tennis gespielt, mein Immunsystem ist wahrscheinlich ein bisschen runtergegangen."
In seinem Achtelfinale gegen den Italiener Luciano Darderi vergab der deutsche Topspieler vier Matchbälle und verlor mit 6:1, 6:7 (10:12) und 0:6. Im letzten Satz wirkte Zverev relativ kraftlos, doch er klagte anschließend über etwas anderes. "Ich glaube, das ist der schlechteste Platz, auf dem ich je gespielt habe", sagte er. "Ich habe einen Matchball und der Ball springt mir über den Kopf. Ich habe einen Breakball, und der Ball rollt einfach weg."
Zverev wollte Turnierplanung "schlau" gestalten
Würde Zverev auf einen Start in Hamburg verzichten, würde das auch deswegen nicht überraschen, weil er angekündigt hatte, in dieser Saison mehr Pausen einlegen zu wollen. Nach seinem Halbfinal-Aus in München Mitte April hatte der 29-Jährige von Erschöpfung berichtet und erwägt, nicht mehr an allen Vorbereitungsturnieren auf die French Open teilzunehmen.
"Das Hauptziel ist, in Paris das beste Tennis zu zeigen", hatte Zverev unterstrichen. "Da muss ich meinen Spielplan schlau gestalten."
Da der spanische Tennis-Topstar Carlos Alcaraz wegen einer Handgelenksverletzung für die French Open absagte, haben sich Zverevs Chancen für Roland Garros erhöht. Er wird im Teilnehmerfeld an Position zwei gesetzt sein und frühestens im Endspiel auf den überragenden italienischen Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner treffen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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