
Der Wechsel von Ex-Bayern-Star Robert Lewandowski (37) in die USA zu Chicago Fire ist offiziell. Der polnische Fußball-Nationalspieler und der Ex-Club von Bastian Schweinsteiger einigten sich auf einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/2028, teilte das Team aus der Major League Soccer mit. Lewandowskis Vertrag beim FC Barcelona läuft am Monatsende aus. Voraussetzung sei jetzt nur noch ein Visum für den Stürmer. Lewandowski ist in Chicago einer der sogenannten Designated Players und darf damit deutlich mehr Geld verdienen als seine Teamkollegen.
"Seine Verpflichtung unterstreicht unseren Anspruch, um Titel zu kämpfen, und hebt die Maßstäbe für den Verein auf ein Niveau, das dieser Stadt würdig ist", sagte Gregg Berhalter. Der frühere US-Nationaltrainer ist in Chicago Cheftrainer und Sportdirektor in Personalunion. "Wir können es kaum erwarten, mit ihm zu arbeiten und Chicago aus erster Hand erleben zu lassen, warum er zu den angesehensten Sportikonen der Welt gehört."
Erstes Spiel von Lewandowski gegen Thomas Müller?
Der mehrmalige Bundesliga-Torschützenkönig war schon länger im Visier von Chicago, für das die Verpflichtung der nächste namhafte Coup nach Schweinsteiger (2017-2019) ist. Die WM in den USA, Mexiko und Kanada hatte Lewandowski mit Polen verpasst.
Lewandowski könnte sein erstes Spiel am 16. Juli ausgerechnet gegen die Vancouver Whitecaps und seinen Ex-Bayern-Kollegen Thomas Müller (36) bestreiten. Am 23. Juli soll es in Miami zum Duell mit Weltstar Lionel Messi (39) kommen.
Kommt es zum Wiedersehen mit Goretzka?
In Chicago könnte Lewandowski vielleicht auf einen alten Bekannten treffen. Auch Nationalspieler Leon Goretzka (31), dessen Kontrakt beim FC Bayern München ebenfalls am Dienstag ausläuft, soll auf der Liste von Fire stehen. Interesse an dem Mittelfeldspieler soll es aber auch von einigen europäischen Top-Clubs geben.
Mit der Verpflichtung von Lewandowski wäre laut "The Athletic" aber kein Platz mehr frei für einen sogenannten Designated Player. Drei davon sind erlaubt, sie dürfen mit ihrem Gehalt über der erlaubten Grenze liegen. Allerdings fänden die Clubs auch dafür immer wieder Lösungsmöglichkeiten, hieß es.
Neben Thomas Müller (36) spielt in Nordamerika unter anderem auch der ehemalige BVB-Profi Marco Reus (37) bei den LA Galaxy.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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