
Am Wochenende ist Vorsicht angebracht: Es könnte so heiß werden wie nie zuvor und es drohen heftige Gewitter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtet. Am Sonntag werden bis zu 42 Grad vorhergesagt – damit könnte der Allzeit-Temperaturrekord gebrochen werden. Die Gefahrenkarte zeigt am Sonntag für ganz Deutschland Gefahr für schwere Gewitter.
Schon am heutigen Freitag wird es teilweise extrem heiß. "Verbreitet erreichen die Höchstwerte 36 bis 40 Grad. Lokal sind auch 41 Grad möglich", sagte DWD-Meteorologe Markus Eifried. In der Nacht zu Samstag sind über den westlichen Mittelgebirgen und im äußersten Westen ganz vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen.
Hitzegewitter am Samstag möglich
"In der Nacht ist wirkliche Abkühlung schwer zu erreichen, zum wiederholten Mal gibt es vielfach eine Tropennacht mit Minima zwischen 23 und 17 Grad", so der Meteorologe. Am wärmsten bleibt es nachts an Rhein und Mosel.
Am Samstag sieht der DWD einzelne Hitzegewitter kommen, besonders in der Westhälfte. "Durch Starkregen können diese Unwetterpotential erreichen", ordnet Eifried ein. Die Höchstwerte am Samstag liegen zwischen 36 und 41 Grad, nur an der See bleibt es etwas kühler.
Temperaturrekord in Deutschland könnte gebrochen werden
"Die eingeflossene Luftmasse kann sich die nächsten Tage noch weiter erwärmen und wird besonders am Wochenende mit hoher Wahrscheinlichkeit die Rekorde für die höchsten gemessenen Temperaturwerte im Monat Juni pulverisieren", sagt Eifried. Und das ist noch nicht alles, denn die starke bis extreme Wärmebelastung setze sich fort.
"Am Sonntag wird der Höhepunkt der Hitzeentwicklung erwartet, in der Lausitz sind bis zu 42 Grad möglich", so der Meteorologe. Dann könnte sogar der Deutschlandrekord fallen. Die höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur lag bei 41,2 Grad Celsius. Dieser Wert wurde am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl erreicht.
Starkregen und "Großhagel"
Schon in der Nacht zum Sonntag steigt das Gewitterpotential – besonders in der West- und Nordhälfte Deutschlands. Sie können nicht nur heftigen Starkregen, sondern auch Hagel oder "Großhagel" bringen.
Am Sonntag sieht der DWD teils schwere Gewitter mit Unwettergefahr auf Deutschland zukommen. Sturmböen, heftiger Starkregen und Hagel sind möglich. "Dieser Knall läutet dann den Wechsel zu einer wechselhaften und nicht mehr ganz so heißen Wetterphase kommende Woche ein", sagte Meteorologe Eifried. "Zur Wochenmitte werden die Temperaturwerte weiter zurückgehen."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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